Land- und Baumaschinentag 2026 in Börm

     Bildquelle: Heike Carstensen, Wüstenberg Landtechnik Börm GmbH & Co. KG

Ein Tag voller Einblicke und starker Gemeinschaft: Der LandBauTechnik-TAG im Norden

Ein rundum gelungener Tag liegt hinter den Mitgliedern der Landesinnung und des Gesamtverbandes der Landbau Technik Nord. Im Juni kamen die Teilnehmer zu ihrem jährlich stattfindenden LandBau-Tag zusammen. Die Veranstaltung bot nicht nur hochinteressante Einblicke in innovative Betriebe der Region, sondern rundete auch den kollegialen Austausch perfekt ab. Ein besonderer Dank der Organisatoren galt der Firma Wüstenberg in Börm, die nicht nur als herzlicher Gastgeber fungierte, sondern auch die hervorragende Organisation des gesamten Tages übernommen hatte.

Frühstück und Betriebsgeschichte bei Wüstenberg in Börm Der Startschuss fiel am Morgen auf dem Gelände der Firma Wüstenberg in Börm. Bei einem reichhaltigen gemeinsamen Frühstück starteten die Mitglieder gestärkt in den Tag. Sönke Wiegel, Obermeister der Landesinnung LandBauTechnik Nord, hieß die Runde herzlich willkommen und machte deutlich, dass der direkte Austausch in der Branche heute wichtiger ist denn je. Im Anschluss übergab er das Wort an Holger Wüstenberg, der mit einer spannenden Präsentation tiefe Einblicke in die Historie, den Werdegang und die dynamische Entwicklung seines Betriebs bot.

Die Zeitreise begann genau an diesem Standort im Jahr 1925. Damals gründete August Wüstenberg eine kleine Hufschmiede – der Grundstein für eine echte Traditionsgeschichte. Im vergangenen Jahr feierte die Wüstenberg-Gruppe bereits stolz ihr 100-jähriges Jubiläum! Aus der einstigen Dorfschmiede ist längst ein echtes Schwergewicht geworden: Mittlerweile ist die Wüstenberg-Gruppe mit stolzen zehn Standorten quer durch Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg vertreten.

Beim anschließenden Betriebsrundgang konnten die Teilnehmer das Unternehmen hautnah erleben. Die Führung zeigte eindrucksvoll, wie sich moderne Landbautechnik und maßgeschneiderter Service zukunftsfähig am Markt positionieren – ein ausgesprochen informativer Auftakt an diesem Tag.

Innovationskraft in der Praxis: Zu Gast bei Firma Schwarten Per Bustransfer ging es im Anschluss weiter nach Schuby zur Firma Schwarten. Inhaber Dirk Schwarten erwartete die Gruppe bereits und führte die Gäste über seinen vielseitigen und beeindruckenden Hof. Die Zahlen und die Innovationskraft des Betriebs hinterließen bleibenden Eindruck: Über 400 Milchkühe werden hier täglich gemolken, während die hofeigene Biogasanlage für eine nachhaltige Energieproduktion sorgt.

Besonders fasziniert zeigten sich die Innungsmitglieder von der hofeigenen Strohmühle. Hier wird herkömmliches Pressstroh so aufbereitet, dass es komplett staubfrei, steinfrei und in jeder gewünschten Schnittlänge geliefert werden kann. Ein echtes Erfolgsmodell, das mittlerweile weit über die Grenzen der Region hinaus in ganz Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen vertrieben wird.

Nach so vielen fachlichen Eindrücken tat eine Stärkung gut. Der Bus brachte die Reisegruppe zum Restaurant Schimmelreiter in Silberstedt, wo ein leckeres Mittagessen serviert wurde und ausgiebig Zeit für gute Gespräche blieb.

Öko-Philosophie und Käsekunst auf dem Bioland - Hof Backensholz Nächste Station war der weit über die Region hinaus bekannte „Bioland - Hof Backensholz“. Bei einer Führung mit dem landwirtschaftlichen Betriebsleiter Hendrik Andresen durften die Teilnehmer hinter die Kulissen des bekannten Bioland-Betriebs blicken und lernten viel über die dortige Öko-Philosophie. Natürlich stand dabei auch der bekannte Backensholzer Käse im Fokus. Dieser besondere Rohmilchkäse wird aus der hofeigenen Kuhmilch hergestellt – Ziegen- und Schafsmilch wird von befreundeten Bio-Höfen zugeliefert – und wandert direkt in den Hofladen oder in die Küche des angeschlossenen Bistro-Restaurants.

Ein weiteres Herzstück des Hofes ist der eigene Kindergarten, der den Kindern täglich tolle Abenteuer in der Natur bietet. Nach den vielen Eindrücken tat die Pause im Anschluss besonders gut: In gemütlicher Runde ließ die Gruppe den Rundgang bei Kaffee und Kuchen ausklingen.

Am späten Nachmittag ging es zurück zum Ausgangspunkt nach Börm. Ein großes Gruppenfoto besiegelte das Ende eines fantastischen Tages, der einmal mehr bewiesen hat, wie viel Innovationskraft im Norden steckt und wie unverzichtbar das persönliche Netzwerk innerhalb der Organisation ist.

Land- und Baumaschinentag 2025 in Kropp

     Bildquelle: Sönke Hauschild, Bauernblatt S-H u. HH

Am Mittwoch, den 23. Juli 2025, trafen sich rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Land- und Baumaschinentag der Landesinnung LandBauTechnik Nord und des Gesamtverbands LandBauTechnik Nord e.V. im Hotel Wikingerhof in Kropp.

Nach einem gemeinsamen Frühstück startete das abwechslungsreiche Tagesprogramm. Erste Station war die Firma BÄKO in Kropp, wo die Gruppe spannende Einblicke in den Betrieb bekam. Anschließend ging es weiter nach Gut Schirnau in Bünsdorf. Dort erwarteten die Gäste eine Hof- und Feldbesichtigung, ein Fachvortrag zum Kartoffelanbau sowie ein kleiner Imbiss mit Fingerfood und Getränken – die perfekte Mischung aus Information und Genuss.

Am Nachmittag stand ein echtes Highlight auf dem Programm: die Besichtigung der Baustelle der Rader Hochbrücke. Hier konnten die Teilnehmer hautnah erleben, wie an einem der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der Region gearbeitet wird.

Zum Abschluss kehrten alle wieder zurück nach Kropp, wo der Tag im Biergarten des Wikingerhofs bei einem Abschiedsgetränk in entspannter Atmosphäre ausklang.

Der Land- und Baumaschinentag 2025 bot eine gelungene Mischung aus fachlichen Einblicken, geselligem Austausch und spannenden Eindrücken. Ein großes Dankeschön geht an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die diesen Tag so besonders gemacht haben.

Wir freuen uns schon jetzt auf den Land- und Baumaschinentag 2026!

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